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Einzelprojekte und Aktionen 2015-2019

2015

  • Juli-Dezember: Die Türkisch-islamische Gemeinde der Anstalt für Religion zu Osterode e.V. startet mit ihrem Projekt "Transparenz und Aufklärung -- die türkisch-islamische Gemeinde stellt sich Islamfeindlichkeit und Islamismus entgegen" durch.
  • Juli-Dezember: Die Zukunftswerkstatt Herzberg e.V. trägt mit dem Projekt "Mit Vielfalt und Kompetenz Flüchtlingsfamilien integrieren" zu einem offenen und toleranten Klima in Herzberg am Harz bei.
  • Oktober: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jugendgästehauses Osterode am Harz bilden sich zum Thema Geschichtssensibilität und Rechtsextremismus in einer Bildungsfahrt weiter.
  • Oktober-Dezember: Bunt statt Braun Osterode am Harz e.V. setzt mit dem Projekt "Kulturfest - für ein offenes Miteinander!" in Kooperation mit einer Vielzahl lokaler Vereine und Institutionen ein Zeichen. November-Dezember: Die Kindertagesstätte Lasfelde zeigt Eltern und Kindern im Projekt "Was frühstückst du so?" Esskulturen verschiedener Kulturen. 

2016

  • März-Juli: Der ev. Kindergarten Hattorf am Harz lässt seine Kinder mit dem Projekt "So lebe ich - wie lebst du? Die Welt trifft sich im Kindergarten" allerhand über verschiedene Kulturen recherchieren. Gemeinsam werden nationale Feiertage, die Kultur und Traditionen, Werte und Normen, Speisen, Musik und Spiel der jeweiligen Herkunftsländer der Kindergartenkinder erarbeitet.
  • Juni-Juli: Die Esperanto-Gesellschaft Südharz ladet mit der Diskussionsveranstaltung "10 Jahre Herzberg am Harz...die Esperanto-Stadt - eine weltoffene Stadt" Bürger*innen zum interkulturellen Dialog ein. Mai-Dezember: Die Zukunftswerkstatt Herzberg e.V. fördert mit dem Projekt "Teilhaben und mitgestalten - Flüchtlinge zivilgesellschaftlich aktiv" die Integration in Herzberg am Harz.
  • April-August: Der Kreisjugendring Osterode e.V. setzt mit dem Projekt "Bunte Welt - Willkommen in Osterode" in Kooperation mit der STArQ für Menschen GmbH und der Flüchtlingsinitiative "Willkommen in OHA" ein Zeichen.
  • August-Dezember: Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Harzer Land fördert mit dem Projekt "Multikulturelles Theaterprojekt- deutsche und geflüchtete Kinder und Jugendliche lernen die jeweiligen Lebensrealitäten kennen" den kulturellen und sozialen Austausch und ermöglicht Berührungsängste abzubauen.
  • Oktober: Die Esperanto- Gesellschaft Südharz und die Zukunftswerkstatt Herzberg e.V. übergeben mit dem Projekt "Tag der Bibliotheken" moderne bilinguale Jugendbücher an die Stadtbücherei, an die Bibliothek des Esperanto Zentrums und an die Zukunftswerkstatt. Geflüchtete Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten auf der eigenen Muttersprache zu lesen und gleichzeitig die deutsche Sprache zu erlernen. 

2017

  • März - Dezember: Die Zukunftswerkstatt Herzberg e.V. stellt mit ihrem Projekt "Im Dialog bleiben - das Miteinander demokratisch gestalten" eine Disskusions - und Informationsplattform her. Ziel ist es uber eine Soziale Begegnung vor Ort mit offenen sowie niedrigschwelligen Angeboten einen regen Austausch Miteiander zu gewährleisten und über soziale, kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg, eine demokratisch ausgerichtete Bürgernähe zivilgesellschaftlich zu praktizieren. Oktober -
  • Dezember: Der Jugendring Harzland e.V. setzt mit dem Projekt der "Anne Frank Ausstellung" ein Zeichen dafür, dass im Altkreis Osterode die demokratischen Kräfte die Deutungshoheit haben. Zugleich sesibilisiert und schafft die Ausstellung ein Bewusstsein für die eigene Verantwortung, wenn es um Themen, wie Diskriminierung, Fremdenhass, Antisemitismus oder der Auseinadersetzung mit der Geschichte im allgemeinen geht.
  • Oktober - Dezember: Der Jugendring Harzland e.V. fokussiert mit einem zweiten Projekt "Osterode gegen Rassimus" die Zielsetzung, ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen. Mit Hilfe der Plakataktion wird die Absicht verfolgt, homophobe als auch rassistische Einstellungen vorzubeugen, Menschen bezüglich Fremdenfeindlichkeit zu sensibilisieren und die demokratischen Kräfte im Altkreis Osterode zu stärken.
  • November - Dezember: Die Esperanto - Gesellschaft Südharz sensibilisiert mit ihrer Sonderausstellung "Demokratie ohne Grenzen" verschiedene Zielgruppen in der Bevölkerung auf die Errungenschaften, z.B. der Freizügigkeit (beispielsweise die Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit, freie Wahl des Arbeitsplatzes, des Wohnortes und des Studienortes in der Europäischen Union. Ziel der Ausstellung ist es unter anderem bei BürgerInnen, gerade unter den jüngeren Generationen, diese demokratischen Rechte (moderne demokratische Errungenschaften) stärker ins Bewusstsein zu rücken.  

2018

  • Februar - April: Die Jibs e. V. starten ein Projekt unter dem Titel "Diversity Rock" mit den Schlagworten "Bunt - Laut - antirassistisch - Musik verbindet". Die Organisation sowie Durchführung des Konzerts zum Thema Vielfalt und Toleranz soll den Austausch mit anderen politisch und künstlerisch engagierten jungen Menschen fördern, jungen Menschen demokratische Werte vermitteln sowie Kultur, Engagement und Aufklärung miteinander verbinden.
  • Februar - Dezember: Die Ev. Jugend Harzer Land möchte mit ihrem Projekt "Projektchor mit geflüchteten und einheimischen Jugendlichen" Grenzen überwinden und ganz unterschiedliche Menschen völlig unkompliziert zusammenführen. Jugendliche Geflüchtete und einheimische Jugendliche haben bisher wenig Berührungspunkte. Die Ev. Jugend Harzer Land möchte das ändern und gemeinsam mit der Flüchtlingssozialarbeiterin des Diakonischen Werkes Harzer Land einen internationalen Projektchor initiieren. Die Jugendlichen sollen durch den Zugang Singen/Musik Gemeinsamkeiten entdecken und ihre Lebenswelten verknüpfen.
  • Juni: Das Integrationsnetzwerk Osterode hat sich mit Ihrem Projekt „Picknick der Kulturen“ zum Ziel gesetzt durch ein Gemeinsames Essen, den Austausch über Rezepte und Ursprung der Gerichte sowie gemeinsamer Tanzeinlagen und Gespräche den Abbau von Vorurteilen zu fördern. Des Weiteren sollen Kontakthemmungen durch die Einladung verschiedenster Bevölkerungsgruppen abgebaut werden. Außerdem fokussiert das Projekt die Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen sowie die Festigung von bestehenden Beziehungen.
  • September – November: Die Bonveno GmbH (Karitative Einrichtung) zeigt mit ihrem Projekt „HEROES Berlin - Unterdrückung im Namen der Ehre“ wie es gelingen kann, im Rahmen der Peer Education, Jugendlichen (insbesondere) aus ehrkulturellen Milieus, Freiräume zu schaffen, in denen sie durch die Entwicklung eigener Werte und Haltungen in ihrer Persönlichkeits- und Identitätsbildung unterstützt werden.
  • Oktober – Dezember: Die Esperanto – Gesellschaft Südharz stellt mit ihrem Projekt „Sonderausstellung "25 Jahre Städtepartnerschaft Herzberg am Harz & Góra/PL" und Nachhaltigkeit für die Zukunft“ die Besonderheit der internationalen Völkerverständigung in den Mittelpunkt. Ziel ist es auf die Errungenschaft und Wichtigkeit der gelebten Städtepartnerschaft auf Dauer und mit Nachhaltigkeit hinzuweisen. Durch eine lang andauernde Sonderausstellung (mit Plakaten, Handzetteln, Presseartikeln, einer Informationsbroschüre, usw.) soll in der Bevölkerung der Gedanke der bisherigen Städtepartnerschaft wachgehalten sowie dem Fremdenhass entgegengewirkt werden.    

2019  

  • Januar - Dezember: Die ev. Jugend Harzer Land setzt mittels ihres Projektes "Theatermusical mit geflüchteten und einheimischen Jugendlichen" die Beteiligung Jugendlicher aus sozial sowie finanziell benachteiligten Familien, Jugendlicher mit Migrationshintergrund, Fluchterfahrung und Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf in den Mittelpunkt. Schwerpunkte des Projektes sind dabei die thematische Auswahl eines Bühnenstücks sowie die Adaption eines Kinder- oder Jugendbuchs (z.B. "Wo der Pfeffer wächst" von Frank Ruprecht) für die Bühne. Des Weiteren folgt die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gewählten Stoff, darstellendes Spiel, Musizieren, Songwriting, Veranstaltungsorganisation, Licht-, Ton- und Bühnentechnik, Kostüme und Kulisse. Die Entwicklung der Kompositionen, Bandcoaching, Stimmbildung, die Entwicklung von Kulisse, Requisite und Kostümen und gegebenenfalls Choreographie und Training von Tanz- und Bewegungssequenzen sind ebenfalls Methoden zur Partizipation der benannten Zielgruppe.
  • Januar-Mai: Die Jugendinitiative in Bad Sachsa e.V. (kurz: JiBS e.V.) fokussiert mit ihrem Konzertprojekt "Denk.Mal-schau nicht weg, hör zu!" unter anderem die Stärkung von eigenverantwortlichem Handeln Jugendlicher und junger Erwachsener, die Entwicklung des Selbstbewusstseins der organisierenden Jugendlichen, die Förderung des Austauschs anderer politisch und künstlerisch engagierter Menschen sowie die Vermittlung von demokratischen Werten mit Musik als Werkzeug gegen Gewalt. Außerdem sollen Kultur, Engagement und Aufklärung miteinander verbunden werden.
  • Juni: Der paritätische Kreisverband Osterode hat sich mit ihrem Projekt "Osterode ist bunt" dem Thema Toleranz fördern zum Ziel gesetzt. Im Kontext eines organisierten Festes sollen die Vielfalt der Bevölkerung aufgezeigt, Begegnungen und Kommunikation zwischen allen Teilnehmenden gefördert,die Wahrnehmung sowie Wertschätzung unterschiedlicher Kulturen geschaffen werden. Über verschiedenste Angebote sollen auch Kontakte geknüpft, bzw. vertieft werden.
  • Juli: Das Jugend- und Bildungshaus Tettenborn e.V. steigt mit ihrem Projekt "Suche nach Spuren des Nationalsozialismus: eine theatralische Recherche" in die aktive Erinnerungsarbeit ein. Das Projekt soll das Geschichtsbewusstsein bei den Teilnehmer*innen entwickeln. In der Auseinandersetzung mit Orten wie dem Borntal in Bad Sachsa, in dem die sog. "Kinder des 20.Juli" untergebracht waren, in Außenlagern des KZ Mittelbau-Dora und in Dora selbst wird historisches Wissen vermittelt und ein Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hergestellt. Die Erkenntnisse werden durch ästhetisch-künstlerische Erfahrungen ergänzt, weiterentwickelt und dadurch emotional und kognitiv verarbeitet. Am Ende des Projekts steht eine gemeinsame Präsentation der Recherche und ihrer künstlerischen Umsetzung in einer öffentlichen Aufführung.
  • August: Der Verein Fachwerk-Kultur Osterode am Harz e.V. startete im Sommer ihr Projekt unter dem Titel "Szenische Lesung 1001 Nacht mit arabischen Rezitationen". Bürger*innen und "Neubürger*innen, wie z.B. Geflüchtete sollten dabei kulturelle "Highlights" gemeinsam erleben. Mittels literarischer, musikalischer und kulinarischer Aspekte sollte eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen geschlagen werden. Die Veranstaltungen sorgten für Begegnungen zwischen allen Beteiligten. Insgesamt konnte durch die Impulse aus der Veranstaltung ein veränderter Blickwinkel auf den kulturellen Hintergrund und ein neues interkulturelles Verständnis für die Menschen aus dem arabischen und asiatischen Raum entstehen, vielleicht auch ein gesteigertes Interesse für die Belange der Fluchtursprungsländer. Die arabischen Rezitationen zielten darauf ab, dass sich Geflüchtete als Teil der Gäste der Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes angesprochen fühlen.
  • August: Ein weiteres Projekt des Vereins Fachwerk-Kultur Osterode am Harz e.V. mit dem Titel "Angebote für Kinder/Jugendliche im Rahmen der Fachwerk-Kultur Woche" stellte Themen der Beteiligung sowie Aktivierung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus. "DenkmalKunst-KunstDenkmal" will erreichen, dass Bürger*inne ihre Stadt als sozialen, kulturellen und Ort verstehen und nutzen. Das setzt allerdings voraus, Gelegenheiten neu zu schaffen. Die Fachwerkinnenstadt Osterodes sollte durch breit angelegte kulturelle Aktivitäten auf öffentlichen Plätzen wie in leerstehenden Gebäude, in Galerien / kleinere Event-Orte verwandelt werden, damit Interesse wecken und auf den sozial- wie kulturhistorischen Wert der Fachwerkinnenstadt verweisen. Mit der Neuauflage DKKD 2019 wurde ausdrücklich die (aktive wie passive) Einbeziehung ALLER Bürger*innen, der Kinder- und Jugendlichen der Stadt angestrebt. Ausdrücklich sollte ein Akzent durch Einbeziehung und Aktivierung gesetzt werden. Es sollte für jede*n Erlebbar werden, dass Stadt anders genutzt und von jeder / jedem genutzt werden kann und dies kann nur durch eigene Inbesitznahme lebendig werden. Weil es viele unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse gibt funktioniert dies nur im demokratischen Konsens.
  • Oktober: Die Kreismusikschule in der KVHS Südniedersachsen gGmbH möchte mit ihrem Projekt "Transkultureller Musik-Zirkel" transkulutrelle Begegnungen schaffen. Es soll ein neues, musikalisches Projekt entstehen. Die Musiker*innen sind hierbei Mitgestalter, um den transkulturellen Aspekt zu fördern und dadurch neue Identitäten zu schaffen. Die Basis bildet Comunity Drumming. Durch die Einarbeitung unterschiedlicher, kultureller Rhythmen soll ein neues musikalisches Gefüge entstehen und weiterentwickelt werden. Musiker*innen mit und auch ohne Migrationshintergrund sollen gemeinsam durch dieses Projekt partizipieren.